Inklusion

Lisa ist zu groß.

Anna ist zu klein.

Daniel ist zu dick.

Emil ist zu dünn.

Fritz ist zu verschlossen.

Flori ist zu offen.

Hans ist zu dumm.

Sabine ist zu clever.

Traudel ist zu alt.

Theo ist zu jung.

Jeder ist irgendetwas zu viel.

Jeder ist irgendetwas zu wenig.

Jeder ist irgendwie nicht normal.

Gibt es jemanden, der ganz normal ist?

Nein, es gibt niemanden, der ganz normal ist.

Das ist normal.

(angelehnt an Hermann-Josef Kuckartz)

Wir sehen Inklusion in unserer KiTa als Selbstverständlichkeit und gehen davon aus, dass alle Kinder und Eltern, mit ihren Besonderheiten, etwas ganz Besonderes sind. Wir nehmen die uns anvertrauten Kinder in ihrer Individualität und stärkenorientiert wahr. Beeinträchtigungen sehen wir nicht als Schwäche, sondern als Chance, Besonderheiten als selbstverständlich zu betrachten. Dieses leben wir täglich, gemeinsam mit allen Kindern und Erwachsenen in der Einrichtung.

Unser Alltag ist so gestaltet, dass wir jedes Kind, mit und ohne Beeinträchtigung, auf seiner individuellen Entwicklungsstufe abholen und dementsprechend fördern.

Kinder, die einen erhöhten Förderbedarf aufweisen, benötigen eine intensivere Begleitung und Unterstützung im Alltag. Es besteht die Möglichkeit, mit unserer Unterstützung, einen Antrag auf Inklusion beim LWL-Landesjugendamt Westfalen zu stellen. Ziel ist es, eine Fachkraft für Inklusion (Inklusionskraft) einstellen zu können, die dieses Kind im KiTa-Alltag begleitet. Zurzeit betreuen wir drei Inklusionskinder.